Hospiz Stella Maris – Eine Gastherberge voll Zuwendung und Respekt


Der Tod und das Sterben sind auch in unserer modernen Gesellschaft immer noch ein Angst- und Tabu-Thema. Keinem von uns bleibt er erspart, und dennoch schiebt man das Thema gerne beiseite und verdrängt es. Warum soll man sich unter normalen Umständen auch groß damit befassen.

Präsenter wird das schon für todkranke Menschen, deren Ende in absehbare Nähe kommt. Umso wichtiger sind Einrichtungen wie ein Hospiz, die jenen Menschen helfen ein würdiges Ende mit liebevoller Betreuung und Zuwendung zu erleben. Aus vielerlei Gründen ist es nicht immer möglich zu Hause sterben zu können.

In den stationären Hospizen wie beispielsweise dem Hospiz Stella Maris in Mechernich werden unheilbar und weit fortgeschritten Erkrankte sterbende Menschen in ihrem letzten Lebensabschnitt betreut und begleitet. Alle medizinischen Möglichkeiten sind ausgeschöpft. Ein Arzt muss die Notwendigkeit für einen Hospizaufenthalt bescheinigen. Finanziert wird der Aufenthalt durch die Krankenkassen, und Eigenanteilen des Trägers (10 Prozent des Bedarfssatz). Gäste des Hospiz brauchen keinen Eigenanteil zu leisten.

Der Aufgabenschwerpunkt liegt in der palliativen, also schmerzlindernden, pflegerischen und hospizlichen Betreuung voller Wärme und Zuwendung. Das Stella Maris ist ein Hospiz mit 12 Gäste-Einzelzimmern, die vom Zentrum des Gebäude, welches sich unter einem Glasdach befindet zu erreichen sind. Der Charakter lässt sich als freundlich, liebevoll und familiär bezeichnen. Jedes Zimmer hat eine eigene Terrasse zum schönen Garten. Ein Pavillon lädt neben den Gästen auch die Besucher zum Verweilen ein. Die räumliche Gestaltung und Einrichtung ist auf die besonderen Bedürfnisse schwer kranker sterbender Menschen ausgerichtet. Die Zimmer haben keinen Heim- oder Krankenhauscharakter, auch wenn sie die individuelle Pflege, die ein Gast braucht gewährleisten.  Gäste können persönliche Gegenstände mitbringen, um sich ihr Zimmer noch etwas persönlicher zu gestalten.

Die Pflegekräfte werden durch ehrenamtliche Helfer in ihrer Berufung (Aufgabe) unterstützt. Für seelsorgerische Betreuung ist natürlich auch gesorgt, so dies gewünscht wird. Und ganz selbstverständlich kommt die Betreuung des gesamten Team auch den Besuchern und Angehörigen der Hospizgäste zu Gute. Hier ein Kaffee, dort ein aufmunterndes oder nettes Wort. Ein Lächeln, ein Gebet oder einfach auch ein offenes Ohr.

Träger des Stella Maris ist das Sozialwerk Communio in Christo mit einer Langzeitpflegeeinrichtung. Gegründet einst durch Mutter Marie Therese die 1994 verstarb.

Hospiz Stella Maris
Bruchgasse 14 A über Kiefernweg
53894 Mechernich
Telefon: 02443 9814-0
Fax:       02443 9814-730
http://www.communio-in-christo.de/index.php?id=2480

Wer das Hospitz mit Zeit, einer Mitgliedschaft oder einer Spende unterstützen möchte, kann dies tun, und findet dazu Informationen auf der Webseite: http://www.communio-in-christo.de/index.php?id=2497

Communio in Christo
Bruchgasse 14
D-53894 Mechernich
Tel. +49 (0)24 43 / 98 14 -743
Fax +49 (0)24 43 / 98 14 -824
http://www.communio-in-christo.de

Der Tod

Ist doch etwas so Seltsames, dass man ihn, unerachtet aller Erfahrung, bei einem uns teuren Gegenstande nicht für möglich hält und er immer als etwas Unglaubliches und Unerwartetes eintritt. Er ist gewissermaßen eine Unmöglichkeit, die plötzlich zur Wirklichkeit wird. Und dieser Übergang aus einer uns bekannten Existenz in eine andere, von der wir auch gar nichts wissen, ist etwas so Gewaltsames, dass es für die Zurückgebliebenen nicht ohne die tiefste Erschütterung abgeht.

(Johann Wolfgang von Goethe)

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